Leibniz-Institut für Nutztierbiologie

FBN Dummerstorf

Das heutige Leibniz-Institut für Nutztierbiologie wurde 1993 als "Forschungsinstitut für die Biologie landwirtschaftlicher Nutztiere" (FBN) mit Sitz in Dummerstorf als Stiftung des öffentlichen Rechts des Landes Mecklenburg-Vorpommern gegründet. Das Institut steht in der historischen Tradition des Kaiser-Wilhelm-Instituts für Tierzuchtforschung, das 1939 in Dummerstorf und Rostock gegründet wurde.
Das Leibniz-Institut für Nutztierbiologie (FBN) untersucht die intrinsischen biologischen Prozesse von Tieren in ihrem spezifischen Umweltkontext, um die funktionale Biodiversität zu verstehen und für eine nachhaltige Tierhaltung zu nutzen. Die Nutztierhaltung ist ein zentrales Element der Bioökonomie und der landwirtschaftlichen Produktion, sie ist wesentlich für die Gestaltung ländlicher Raume. Sie steht für die Hälfte der Wertschöpfung aus der Landwirtschaft. Tierhaltung ist nicht nur für die menschliche Versorgung mit hochwertigen Lebensmitteln, sondern auch als essentieller Bestandteil agrarischer Kreisläufe unverzichtbar. Am FBN erforschen mehr als 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in sechs Instituten (Genetik und Biometrie, Genombiologie, Fortpflanzungsbiologie, Verhaltensphysiologie, Muskelbiologie und Wachstum, Ernährungsphysiologie,) in drei interdisziplinaren Programmbereichen die tierseitigen Aspekte einer nachhaltigen Nutztierhaltung. Dabei stehen dem FBN modernste Gerate und Methoden sowie zum Teil unikale wissenschaftliche Infrastrukturen zur Verfügung, die in Kooperation mit Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft eingesetzt werden.

https://www.fbn-dummerstorf.de